1994 bis 2003

 

1994

Cats

1994 marschierten die 52 Mitglieder als Katzen durch Luzern, Littau und Moudon und dies seit langem ohne eigenen Umzugswagen.Es fand der 6. und letzte Maskenball im Kunst- und Kongresshaus statt.

Zum ersten Mal organisierten wir ein Probeweekend.

Teilnahme an der Littauer Fasnachtseröffnung und Ausgabe des 2. Pin.

Wiederum konnten Reisegäste, Fasnächtler und Fans die von uns geschmückte Bahnhofshalle bewundern.

 

1995

Geldfälscher

Am 7. Mai 94 durften wir am Personalfest der Firma Coop aufspielen. In Erinnerung bleibt manchem das Jubiläumsfest bei den Coco-Schüttler vom 30. Juli 94. In dieser Nacht war es im Festzelt in Meggen so heiss, dass zahlreiche Mitglieder nach dem Auftritt während längerer Zeit im Vierwaldstädtersee eine Abkühlung suchten.

Im Herbst 94 fand unser Gönnerfest im Pfarreizentrum St. Karli statt.

In diesem Jahr traten die 53 Rotseemöven in breiten schwarzen Kleidern und einem grossen Panzerknacker-Grind unter dem Sujet „Geldfälscher“ auf.

Unser Tambi bastelte einen grossen Fünfliber, aus dem ein Sennenkopf hervorschaute.

Neben den Umzügen von Luzern und Littau, fuhren wir auch nach Onex(Vorort von Genf). Der Maskenball wurde am 24. Februar 95 im Hotel Union in Luzern durchgeführt.

 1996_Konfetti

1996

Konfetti

Kurz nach dem Zelt-Weekend vom 26./27. August 95 in Sarnen stand am 24. September 95 bereits das Gönnerzmorge auf dem Programm.

Wiederum fand im November das Probe-Weekend statt.

Mit grossem Arbeitsaufwand realisierten wir in der Luzerner Bahnhofshalle „Die Strasse der Fasnacht“. Auf aufgehängten Brücken, Treppen und Brunnen waren Dutzende von Fassnachtsfiguren aus der weiteren Innerschweiz wie z. B. die Nüsseler zu sehen.

52 Konfetti wurden nicht zertrampelt, sondern wirkten aktiv an der Fasnacht mit. Dieses Jahr wieder mit Umzugswagen an der Luzerner und Littauer Fasnacht.

„Allez les romands“: Als treue Gäste nahmen wir am 9. und 10. März 96 am Brandons de Moudon teil. Am 26. April 1996 führte uns ein Auftritt nach Montreux.

 

1997

Blue Planet

An der Generalversammlung 1996 wechselte der Tambourmajorstab von Ruedi Lanz zu Markus Haag. Der um einiges kleinere Markus bastelte dafür eine riesige Erdkugel mit einem Löwenkopf als sujetgerechten Grind.

Ein Fest für unsere Gönner organisierten wir am 21. September 1996 in Malters. Es wurden Markstände aufgebaut, auf denen kulinarische Köstlichkeiten präsentiert wurden. Anstatt Büchsenwerfen gab es ein Schwämme-Werfen auf den Präsidenten sowie auf die Vizepräsidentin, und selbst ein Hau-den-Lukas wurde aufgestellt.

Im Oktober wurde in der Würzenbacher Tennis/Badminton-Halle ein Badminton-Turnier durchgeführt. Die eifrigen Spieler in unserem Verein gewannen natürlich vor den Hobby-Spielern.

Für unser 25-Jahr-Jubiläum liessen wir uns einiges einfallen. Eine CD sollte es sein! Die Proben wurden intensiver, weil alles noch besser gespielt werden sollte. Vom 9. – 11. Dezember 1996 wurden die Aufnahmen lanciert, und im Januar 1997 gelangte die CD an der Bahnhof-Guggete zum Verkauf. Als Taufpaten konnten wir Donghua Li begrüssen. Die Bahnhof-Guggete stand unter dem Motto „Stöck-Wys-Fasnacht“. Überdimensionale Jasskarten mit Luzerner Fasnachtsoriginalen hingen in der Bahnhofhalle. Donghua Li wurde in einem grossen Geschenkpaket hereingefahren und übergab die erste CD zum Verkauf.

Das Sujet „Blue Planet“ mochte die 53 Rotseemöven an der Sujetwahl am meisten zu begeistern. Auf dem Fasnachtswagen türmte eine riesengrosse Erdkugel, welche sich durch pedalen auf dem aufgebauten Velo auch drehte.

 

1998

Vampire

Neben geselligen Anlässen wie das Zelt-Weekend in Sarnen oder einem Segeltörn auf dem Vierwaldstädtersee gab es einen Auftritt am Coop-Personalfest.

Am 23./24. August 1997 führten wir unser Jubi-Fest durch. Im Rahmen der 150 Jahrfeier der SBB konnten wir das Festgelände vor dem Verkehrshaus mit Festzelt von den SBB benützen. Mit einem attraktiven Rahmenprogramm und den Lucky Stars am Samstagabend unterhielten wir unsere Gäste.

Zuerst flatterte nur ein Schreiben mit der Reservierung des 14. September 1997 für eine Vereinsreise auf den Tisch. Als krönender Abschluss unserer 25-Jahr-Feier erfolgte eine Reise mit dem Cisalpino-Pendolino nach Mailand. Eine gelungene Überraschung des Vorstandes für alle Mitglieder.

Am 19. Oktober fuhren 3 Reisecars mit Krienser Guggenmusiken und den Rotseemöven nach Lausanne. Während des Marathonlaufes sorgten wir mit den anderen Musiken für Unterhaltung. Da während des Nachmittags noch das Nati A-Fussballspiel Lausanne gegen Kriens auf dem Programm stand, brachten wir auch hier den Guggersound auf die Pontaise. Leider hat Kriens verloren.

Was man alles auf ein Palette packen kann, zeigte die Bahnhofausstellung 1998 unter dem Motto „Alles Paletti“.

Nicht fehlen durfte ein Auftritt bei unseren Kolleginnen und Kollegen von den Schnägguschränzern in Leuk.

In diesem Jahr führten wir den 20. Maskenball, leider zum letzten Mal, im damaligen Hotel Union durch. Während Jahren konnten wir davon profitieren, jeweils zusammen mit der Tschäderi-Bumm-Musig erstellte pompöse Dekoration mit zu übernehmen.

An der Fasnacht zeigten wir uns als blutsaugende Vampire in grünen Kleidern.

 

1999

Cumulus

Punkte sammeln ist in. Ob beim Fliegen oder Einkaufen: Hauptsache man konnte eine Karte vorweisen. Als Cumuluswolken mit einem prallvollen Einkaufskorb auf dem Kopf marschierte die Musik hinter dem Kunde König (Tambourmajor) durch die Luzerner Gassen.

Unser Gönnerfest am 3. Oktober 1998 organisierten wir in der Taxihalle der Firma Hess in Littau. Daneben gab es ein Probeweekend auf der Mörlialp.

Es gab diverse Auftritte während der Vorfasnacht an der Bahnhofguggete in Luzern, der Littauer Fasnachtseröffnung, beim Shoppingcenter Schönbühl, der Altersfasnacht und an der Usgüüglete in Luzern.

Der Maskenball vom 12. Februar 1999 fand zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des Casino Luzerns statt. Obwohl die Lokalitäten gewechselt wurde, auch hier Stimmung und Fasnacht pur bis in die frühen Morgenstunden.

Velo- und Motorradtouren waren im Sommer angesagt neben den Auftritten an Hochzeiten und Geburtstagsfeiern.

Sujet_Gütschwächter

2000

Gütschwächter

Ein neuer Wirt sorgt für frischen Wind oder in diesem Fall für eine neue Beleuchtung. Die geänderte Gütschbeleuchtung gab im Sommer 1999 einigen Gesprächsstoff in Luzern. Als Gütschwächter verkleidet und mit einem nachgebauten Gütsch-Hotel auf dem Wagen marschierten wir am Luzerner und Littauer Umzug mit.

Unser Maskenball fand zum zweiten Male im Casino Luzern statt. Wir konnten wieder viele Maskierte begrüssen. Trotz grossem Ansturm ging ein tolles Fest bis in die frühen Morgenstunden über die Bühne.

Bereits zum 9. Mal hiess es am 22. Januar 2000 auf zur Vernissage in der Bahnhofhalle Luzern. 18 Guggenmusiken gaben während Stunden an der Bahnhofguggete ihr Bestes.

Auftritte an der LFE, an der Göggel-Night in Littau, der Fahnenenthüllung beim Zunftmeister der Zunft zum Dünkelweiher, bei der nationalen Briefmarken-Ausstellung in der Festhalle in Luzern und am Fetes des vendages in Neuenburg, waren ein Teil der weiteren Aktivitäten in diesem Jahr.

Zu erwähnen bleibt, dass die Generalversammlung 2000 der Möven im Chateau Gütsch stattfand.

 

2001

Computer-Virus „I love you“

Kaum war der Millennium-Bug (01.01.2000) vorüber, konfrontierte uns die Computer-Welt mit brandheissen Themen. Diverse Viren mit den sonderbarsten Namen machten jeden PC-Anwender unsicher. In der freien Interpretation des „I love you“ – Virus gestalteten wir unsere Kleider und Grinden. Unser Tambi trug eine riesige Computer-Kiste als Grind. Dieser war eher wind- als virusanfällig. Auf dem Fasnachtswagen frass der Virus diversen Computer-Schrott.

Infolge Umbau und Neugestaltung im Innern des Casinos, waren wir leider gezwungen, unseren letzten Maskenball in diesen Räumlichkeiten durchzuführen. Die Bünz-Geischter und Rotseehusaren unterhielten neben den Möven, die wiederum zahlreich erschienen und kostümierten Gäste.

Neben den diversen Auftritten bei Inthronisationen, Hochzeiten, Bahnhof-Guggete, Gönnerzmorge erfolgte ein Auftritt in Bünzen (AG).

 

2002

Valentinstag – ach du teure Blumenwelt

Für uns Männer ist immer wieder am 14. Februar folgende Frage aktuell. Was schenk ich meiner Liebsten? Als hübsch dekorierte Blumen für den Valentinstag, voraus ein kleiner Gartenzwerg, nahmen wir an den Luzerner- und Littauer-Umzügen teil. Auf dem Wagen wurde ein wundervoller Garten aufgebaut. Viel Mühe und Nerven bereitete uns der Kaffeewagen, welcher von den Mitgliedern liebevoll repariert und ausgebaut wurde. Am Abend des Schmutzigen Donnerstag war er bereits zum zweiten und endgültig letzten Mal stillgestanden.

Als grossen Erfolg darf unser Ausflug nach Chalon-sur-Sane (F) in Erinnerung bleiben. Ein zweistündiger Umzug, grossartige Verpflegung, gute Unterhaltung und genügend Getränke – Alles was ein Fasnächtler-Herz begehrt…..!

Zum ersten Mal fand unser Maskenball im Hotel/Rest. Anker statt. Waren seit Jahren jeweils um die 1000 Personen anwesend, liessen die Räumlichkeiten dies am neuen Standort nicht mehr zu. Schnell waren die Tickets ausverkauft.

Am 27./28. September 02 organisierten wir die grosse Blaumeisen-Party und ein Tag später einen Ländler-Obig in der Werkhof-Halle in Littau.

 

2003

Krankenkassenprämien

Das ewige Jammern um steigende Krankenkassenprämien inspirierte zum diesjährigen Sujet. In rot/weissen Kleidern und einem Nachthafen als Grind marschierte die Musig hinter der damaligen Bundesrätin Ruth Dreifuss.

Da die Zeit der Maskenbälle langsam vorbei ist und geeignete Lokalitäten in Luzern und Littau schwer zu finden oder sehr teuer zu mieten sind, haben wir etwas Neues für unsere Gönnerinnen und Gönner ausgedacht.

Die Pflicht, das Umzugssujet nicht zu verraten, entfällt. Von dieser Neuerung können unserer Gönner profitieren. Sie sollen die Ersten sein welche unser wochenlanges Schaffen zu Gesichte bekommen. Dazu fand der Gönneranlass, genannt Möven-Knall, statt. Geboren war der erste Möven-Knall. Er fand bei einfachen Verhältnissen in der Bocciahalle des FC Luzerns statt. Der Erfolg lässt darauf schliessen, dass weitere Knaller folgen werden.

Unser Standort währen der Fasnacht – mit dem im Sommer reparierten Kaffeewagen – befand sich auf der gesperrten Bahnhofstrasse, von wo wir die diversen Auftritte bei der LFK-Beiz, auf der Fasnachtsbühne oder beim Gässeln in die Altstadt starteten.

Dieses Jahr fand nach der Fasnacht ein Sonntagsausflug nach Seloncourt (F) statt. Rund 30 Möven verbrachten einen warmen sonnigen Tag in einem kleinen Dorf im französischen Jura.

Nachdem wir leider unseren Proberaum in Malters aufgeben mussten, haben wir dafür unseren Bastelraum in Littau während des Sommers um- und ausgebaut.